Feiertage

Kirchenfeste und Feiertage
Das Ceridonsfest war früher das höchste Fest der Ceriden. An sechs Tagen gedenkt man noch heute der sechs Streiter des Ceridon, und am Ceridonstag selbst muß jeder zuhause sein. Der festlich geschmückte und mit Gaben versehene Teppich steht im Mittelpunkt des Hauses. Der Tag wird zunächst in stiller Andacht verbracht: Die Gläubigen eifern Ceridon nach und wollen ihren eigenen Kontrakt mit dem Eynen schließen. Am Abend gibt es dann ein rauschendes Fest. Heute wird vor allem während der Vorbereitungszeit auch gearbeitet, obwohl in dieser Woche allerhand außergewöhnliche Bräuche gepflegt werden. Vor allem Vertragsabschlüsse und Hochzeiten werden gerne in der Woche des Ceridonfestes begangen, und nicht zuletzt deswegen ist die ganze Woche von feierlichem Brauchtum erfüllt.

Seit Hilarii Wirken hat das Erleuchtungsfest den Platz des höchsten Kirchenfestes eingenommen. Hier wird Hilarii Erleuchtung und sein segensreiches Wirken gefeiert. Eine Woche lang ruht die Arbeit, bis auf die nötigsten Verrichtungen, man feiert an jedem Tag einen anderen Jünger des Hilarius. Das ganze Land steht auf dem Kopf, da allerorten die Kirchen ihren jeweiligen Schutzpatron feiern und sich mit großem Pomp nicht zurückhalten. Vor allem am heiligsten Tag im Jahr, am Erleuchtungstag, kennt der Kirchenprunk keine Grenzen: Die kostbarsten Sakralgegenstände werden aus den Kirchen nach draußen getragen und dem Volk vorgeführt, und es gibt die größten Prozessionen im ganzen Jahreslauf. Die entrückten Gläubigen erleben häufiger als sonst Wundererscheinungen. Traditionell werden neue Priester in der Erleuchtungswoche geweiht.

In vom Orden regierten Gebieten ist es zudem brauch am Jonastag dem wirken des seligen Jonas zu danken. Traditionell helfen an diesem Tag viele Einwohner in Hospitälern und Waisenhäusern des Ordens. Während einem Hochamt in Moretta wird allen Brüdern und Schwestern namentlich gedacht, die Im Kampf gefallen sind. Das Hochamt wird vom Großmeister persönlich geleitet.