Rhodien

Staatsform: theokratischer Ordensstaat

Staatsreligion: rhodisch-ceridisch

Staatsoberhaupt: Großmeister Leeto  Salvatius I.

Einwohner: 25.000 (+ 10.000 in verwalteten Gebieten)

Lokalisation

Rhodien liegt auf dem Seeweg von den Mittel- in die Südlande entlang einer viel genutzten Handelsroute.

Diesem Umstand verdankt Rhodien oftmals übergriffe, vor allem ismitischer Piraten, die Rhodien als Ausgangsbasis für ihre Raubzüge nutzen wollen.

Religion

Die Bewohner folgten bis zur Ankunft des seligen Jonas halbherzig einer Elementarreligion.

Heute, viele Jahre nach Jonas heldenhaftem Tod, sieht das Leben jedoch elementar anders aus. Nahezu 100% aller Rhodier folgen nun dem Glauben an den Eynen, nur ein sehr kleiner Teil der Bevölkerung hängt noch dem alten Glauben an, wird deswegen jedoch nicht verfolgt.

Geographie

Die Rhodier betrachten sich als Bollwerk gegen das Ismitentum und die abgefallenen Gotteskinder. Aufgrund der rauen Küste ist Rhodien leicht zu verteidigen, den einzigen Angriffspunkt bietet eine Bucht im Süd-Osten der Insel. Die Bucht wird als Hafen genutzt und hier befindet sich auch die Hauptstadt der Insel, Moretta. Die Bucht wird von zwei großen Festungen geschützt und auch die Hauptstadt gleich mehr einer Burg als einer Stadt.  Nördlich der Insel befindet sich noch eine deutlich kleinere Insel: Mosso.

In den drei anderen Städten befindet sich jeweils ein kleines Hospiz, eine Kirche mit zugehörigem Ordenskommende. Neben der Hauptstadt sind nur die Städte Dornhan, für ihre Reiterei, und Okan berühmt, dort betreibt die lokale Kommende eine legendäre Brauerei.

Obwohl sehr umständlich ist es dem Orden gelungen einige Teile der Insel für Ackerbau und Anbau zu kultivieren, dennoch wird ein Großteil der Versorgung durch die Fischerei gewährleistet.

 Moretta:

In Morreta befindet sich das größte Hospital der Insel, das Hospital des seligen Jonas, die Salvatius-Unversität,der Großmeisterpalast und Sitz der Regierung und die Kathedrale des seligen Jonas mit dem Kloster des Heiligen Hilarius.

 Die Insel Mosso

Ohne Hafen und nur wenig Flora und Fauna, ist die Insel Mosso strategisch im Grunde unbedeutend. Nichtmal eine Bucht oder Lagune könnte als Hafen dienen. Trotzdem wurde, auch um die Bewohner zu schützen, eine Feste auf der kleinen Insel erreichtet. In der Burg Krak de Cravalier ist ein Teil der Militärakademie von Rhodien untergebracht. Vor allem Späher werden hier einem langen und intensiven Training unterzogen. Im Volk kursieren immer wieder Gerüchte, dass der Großmeister hier auch Truppen ausbilden lässt, die in besetzten Gebieten für Ruhe sorgen, einfach Mossos genannt.

Bisher wurde die Insel noch nie angegriffen, sollten jedoch einmal Piraten einen Versuch unternehmen, würden diese eine große Überraschung erleben, der Strand wird von den Spähern als Übungsgebiet für ihre Fallen genutzt.

Regierung

Die Geschicke der Insel werden vom Fürsten und Großmeister des Ordens gelenkt, zur Seite steht im dabei der Ordensrat bestehend aus den Großprioren, Komturen und den Ranghöchsten Rittern, als da wären der Marschall, der Großkanzler, der Großhospitalier und der Schatzmeister. In den Städten wird die Exekutive von den Statthaltern des Großmeisters ausgeübt und die geistliche Macht liegt entweder bei einem Prior oder dem Priester des Dorfes.

Der Großkanzler

Koordiniert die Zivilverwaltung und ist für Diplomatie zuständig. Bei Abwesenheit des Großmeisters ist er sein Stellvertreter.

Der Großhospitalier

Ihm obliegt die Ausbildung der Heilerbrüder und ihm unterstehen die Hospitäler. Zusätzlich ist er noch für die Universität verantwortlich.

Der Schatzmeister

Verwaltet die Staatsfinanzen und treibt mit seinen Quästoren den Zehnt ein.

Der Drapier

amtierend: Jean-Coule de la Posier

Gehört zwar nicht zur Regierung, ist aber doch von großer Bedeutung. Denn immerhin stattet er die Ordensbrüder, Novizen, Seesoldaten, Auxilliaristen, kurz fast alle mit Kleidung und Ausrüstung aus.

Der Marschall

amtierend: Lothar Stolzmoor

Obgleich der Großmeister der Oberbefehlshaber über die Flotte, die stehenden Truppen und Söldner hat, obliegt die Verwaltung dem Marschall und seinen Offizieren. Die meisten Expeditionen in ismitische Gebiete werden von ihm angeführt.

Militär

Jeder Rhodier ist zum Militärdienst im Orden verpflichtet und muss zwei Jahren in den Auxiliartruppen dienen, besonders eifrige Soldaten haben die Möglichkeit in den Adelsstand erhoben zu werden und dem Orden als Ritter zu dienen.

Ausgenommen vom Militärdienst sind alle Rhodier die in den Orden eintreten

Nicht-Rhodier können dem Orden in der Regel nicht als Ritter dienen, in besonderen Fällen erlaubt der Orden jedoch die Aufnahme als Serganten-Bruder, Rangmäßig stehen sie zwar unter einem Ritterbruder, sind jedoch im Orden gleich angesehen. Durch Entwicklungen in letzter Zeit, hat der Rat auch Frauen den Militärdienst erlaubt.

Das Militärwesen konzentriert sich vor allem auf den Krieg zur See. Dafür werden vom Orden 6 Galeeren unterhalten, die mit Seesoldaten und Rittern besetzt sind.

Da diese kleine Flotte nicht ausreichend ist um die Interessen des Ordens durchzusetzen, verleiht der Orden regelmäßig Kaperbriefe an Freibeuter, allerdings unter hohen Auflagen. Diese Briefe berechtigen nicht nur zum Kapern, sondern gewähren auch einen sicheren Hafen auf Rhodien. Freibeuter die in Gewässern des Ordens ohne Kaperbrief auf Beutefahrt sind, werden vom Orden streng verfolgt.

Flotte

Galeasse Rhodische Falke – Flagschiff/Rhodien

Kampfgaleere Vergeltung – Rhodien

Kampfgaleere Vergebung – Rhodien

Kampfgaleere Erlöser – Anrea

Kampfgaleere Contemplatio – Rhodien

Kampfgaleere Gerechter Zorn – Rhodien

Kampfgaleere Oceanica – Mythodea

Kampfgaleere Schwinge der Gnade – Aquilija

Heilige Miliz

Angelehnt an eine alte bedeutungsvolle Institution und um die Gebiete außerhalb Rhodiens besser schützen zu können, erließ der Großmeister des Ordens im Jahre 103 n.d.E. ein Dekret zur Einsetzung der Heiligen Miliz in allen Ordenslehen. Die Heilige Miliz bildet das Rückrat des Militärwesens in allen Ordensgebieten und ist jedem frommen Ceriden offen. Milizionären steht es frei dauerhaft in der Miliz zu dienen oder nur während Milizwochen über das Jahr verteilt.

 Wirtschaft und Handel

Einer der großen Verdienste des Ordens ist die Kultivierung der beiden Inseln. So leben die Bewohner vom Fischfang und dem Ackerbau. Auch Wein und Bier zählen zu den Gütern die selbst produziert werden. An Erzen und Holz mangelt es meistens, so dass entsprechende Rohstoffe eingeführt werden müssen. Durch die günstige Lage konnten starke Handelsbeziehungen in die Mittellande aufgebaut werden.

 Diplomatie

Rhodien unterhält nur zu wenigen Ländern enge Beziehungen da es relativ abgelegen im Meer liegt. Besondere Beziehungen bestehen derzeit zu Heligonia, Erziel, Mythodea, Anrea, Nurian und Aehra.

Rhodien ist Teil des Militärbündnisses Triumvirat.

Magie

Magie ist auf Rhodien strengstens Verboten. Auf Anwendung steht der Tod und bei Versuch werden die Schuldigen auf Lebenszeit in ein Kloster gesteckt. Zur Verfolgung von Magie gibt es keine Inquisition oder eine vergleichbare Institution, zumal Fälle von Magie selten bis nicht vorkommen.

Hexenkommissare

Obwohl der Orden in einem Beschluss vom Jahre 99 n.d.E. die Einberufung der Inquisition ablehnte, wurden die Hardliner des Ordens mit der Einsetzung von Hexenkommissaren besänftigt.

Je ein Hexenkommissar auf Rhodien und auf Mosso, sowie drei Hexenkommissare in den Übersee-Gebieten des Ordens klären jeden Verdacht der Anwendung von Magie, insbesondere durch Hexen und Dämonen auf. Gleichzeitig erfüllen sie noch die Funktion von Ordensermittlern die besonders schwere und ominöse Verbrechen in den Ordensgebieten untersuchen.

In der Regel werden ausschließlich Ritterbrüder zum Hexenkommissar berufen und werden durch einen erfahrenen Hexenkommissar ausgebildet um Hexerei aufzuspüren und zu verfolgen. Man sagt ihnen nach, dass ihr fester Glauben und ihre harte Ausbildung sie besonders standfest gegen Magie machen, allerdings leiden darunter in der Regel ihre körperlichen Fähigkeiten, so dass sie nicht für längere Gefechte eingesetzt werden können. Neben dem Großmeister dürfen nur Hexenkommissare in einem festen Ritus die Hexenjagd ausrufen.