Hospitalorden des seligen Jonas

Im Jahre 49 n.d.E. begab sich der ceridische Priester und Arzt Jonas aus den Mittellanden auf eine Mission weit weg der Heimat bis an die ismitischen Küsten.

Einsam lag dort die Insel Rhodien, ein rauer Fels im stürmischen Meer, bewohnt von armen und nicht besonders religiösen Fischern die immer wieder von ismitischen Piraten überfallen wurden.

Er sah das Elend der Rhodier und lies sich für viele Jahre bei ihnen nieder, und baute mit ihnen ein Hospital, lehrte sie Grundlagen der Medizin und den Glauben an den Eynen. Doch immer wieder wurden die Rhodier Opfer der Piraten. Als eines Tages ein Überfallkommando das Hospital plündern wollte stellte sich Jonas ihnen in den Weg unbewaffnet doch voller Mut. Doch die Piraten trennten ihm einfach den Kopf von seinen Schultern. Voller Zorn ob dieser Tat bewaffneten sich die Fischer und Bauern und vernichteten die Piraten bis auf den letzten Mann.

Im Gedenken an seine Taten schlossen sich viele Rhodier zusammen um sein Hospital weiter zu betreiben und es auszubauen. Nach und nach entwickelte sich hieraus eine Ordensgemeinschaft abseits der ceridischen Kirche auf dem Festland, da nach Jonas Tod kein Kontakt mehr bestand.

Dem Beispiel Jonas folgend machte sich die Gemeinschaft zur Aufgabe den Bedürftigen zu Helfen und den Glauben zu verteidigen. So gliederte sich der Orden in drei Teile, den Klerus, die Heilerbrüder und die Ritterbrüder. Obwohl es eine relativ strenge Trennung zwischen den Gruppen gibt muss jeder Bruder Grundlagen der Heilkunde und des Kampfes beherrschen. Wenn kein Priester des Ordens zugegen ist dürfen zudem auch Heilerbrüder und Ritterbrüder die Aufgaben eines Priesters, im Rahmen der sog. Notkompetenz, wahrnehmen, speziell die Beichte abnehmen, Krankensegen spenden, Hochzeiten und Beerdigungen durchführen.

Hospitalritter oder Rhodier wie man den Orden auch nennt unterliegen strengen Ordensregeln, die denen der meisten ceridischen Orden weitesgehend ähneln.

Der Orden unterhält noch eine kleine Flotte von acht Galeeren um Operationen gegen ismitische Länder zu führen und die Fischer zu schützen. Daher ist jeder Ordensritter und Heilerbruder verpflichtet ein Jahr auf See zu verbringen.

Als Symbol verwenden sie ein weißes Spitzenkreuz mit dem Augen des Eynen in der Mitte auf schwarzem Grund.

Die Spitzen stehen dabei für die 8 ritterlichen Tugenden: Gerechtigkeit, Glaube, Barmherzigkeit, Wahrheit, Stärke, Mäßigkeit, Demut und Mut.